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Meine Zeit in Chiang Mai…

Hi zusammen,

leider bin ich in den letzten Tagen nicht so häufig zum Blog schreiben gekommen wie ich wollte. Letztendlich stellt sich Jodel für einen Flashpacker als das ideale Tool heraus um mit anderen Backpackern in Kontakt zu kommen. An meinem zweiten Tag in Chiang Mai habe ich Clara kennen gelernt. Sie ist schon seit einer Woche in Chiang Mai und kannte sich hier dementsprechend gut aus. Eigentlich ist sie mit ihrer Freundin (noch 8 Monate!) unterwegs, da sie aber einen kleinen Rollerunfall hatte und Ihre Freundin zum trekking in die Berge gefahren ist, war sie auch drei Tage Solo Travel unterwegs. Das Treffen über Jodel verlief wieder super problemlos – ist natürlich jedes mal spannend wer dann tatsächlich dort steht 😉

Letztendlich haben wir die letzten zwei Tage eine recht lange Tour mit dem Scooter gedreht. Diesen habe ich mir bereits an meinem ersten Tag geholt – kostet 250 baht am Tag inklusive Versicherung.

Die erste Station sollte Wat Phratad Doikhum sein. Ein Tempel etwas außerhalb von Chiang Mai. Hier habe ich gelernt, dass auf Google Maps absolut kein Verlass ist. Wir wurden über einen (laut maps.me) Wanderweg geschickt. Wie Ihr sehen könnt passieren auch Dinge für die Google Maps nichts kann: Da wurde halt einfach mal eine Brücke „neu gebaut“… um Fragen vorzugreifen: Ja, diese wacklige Holzkonstruktion hält einen Roller aus. Weiter ging auch eine ganze Zeit gut, bis nur noch „Dirtroad“ kam. Wir haben uns entschlossen umzukehren, da das Ganze nur mit einem Geländefähigen Motorrad Sinn gemacht hätte – also eine andere Route über Maps.me geplant und nach 20 Minuten endlich am Wat Phratad Doikhum angekommen.

Der Wat Phratad Doikhum an sich ist ein schöner Tempel ohne großen Touristenandrang. Ebenfalls hat man einen tollen Ausblick über die Chiang Mai Provinz.

Danach hatten wir eigentlich keinen festen Plan und haben uns dazu entschlossen einfach so weit zu fahren bis wir etwas interessantes entdeckten. Und so kam es dann auch: Von der großen Straße sahen wir im Berg einen Tempel der ganz ohne Gold herausragte. Runter von der Straße, vorbei an einem anderen „Wat“ (mit Gold) und hoch auf den Berg. Oben angekommen waren wir überrascht: Das war eine Tempel-Baustelle! Da wir kein „Eltern haften für Ihre Kinder“ oder „Baustelle betreten verboten“ Schild finden konnten, haben wir uns einfach mal hineingewagt. Sehr interessant, da man sah wie die verschiedenen Bauteile gegossen werden. Vermutlich wird an diesem Tempel nicht weiter gebaut, auch wenn es auf den ersten Blick so scheint: Überall wo Werkzeug lag waren schon wieder Risse sichtbar und Moos hat sich gebildet. Clara war so freundlich und hat mal das Licht ausgemacht… die Elektroinstallation war auch sehr… „spannend“.

Der Plan war dann einen richtigen Tempel zu sehen nach dieser Baustelle. Also wieder rauf auf die Hauptstrasse und weiter rein Richtung Berge. Irgendwann kam dann ein blaues „Touristenschild“ auf dem Viewpoint stand. Okay, warum nicht, kurz mal den Ausblick genießen. Also hoch mit dem Roller… Auf einem Schild stand 400m. Der Rest war in Thai. 400 Meter mit dem Roller sind wir auf der „Dirtroad“ (eher untertrieben…) gefahren. Danach ging es einfach nicht weiter, also abgestiegen und ca. 1,5 km zu Fuß auf den Berg aufgestiegen.

Die Aussicht war… atemberaubend… unspektakulär. Es war alles total verwachsen und man hat ungefähr nichts gesehen. Schade.

Am Abend ging es dann für mich das erste mal an einem Thailändischen Foodcourt etwas essen. Die Stände sehen ja alle ziemlich gleich aus. Es gab eine Thailändische Suppe mit Huhn. War ausgesprochen lecker.

Gestern fing der Tag dann mit einem Ausflug zu den Wasserfällen an. Auch hier hatte ich mich kurz mit Clara verabredet und wir sind gemeinsam zu den Wasserfällen „Huay Kaew Waterfall“ und „Monthathan Waterfall“ gefahren. Zweiterer kostet pro Person 120 baht mit Roller – würde ich persönlich überspringen – außer man möchte ohne viel Trubel in einem Wasserfall baden gehen.

Das waren also die letzten 1 1/2 Tage beschrieben. Leider wird eine kleine Lücke entstehen (ca. ein halber Tag und heute die ich nicht mehr aufholen kann. Sorry dafür.

 

 

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